Menü

Kontakt

Medienbüro
Düsseldorf | Beijing
Astrid Oldekop

China Business
Kalender

26.09. Stuttgart: Connected China
26.09. Düsseldorf: Wirtschaftsforum Suqian

Newsletter 09.2017

China News
Inside mdb
Must read

Aktueller Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

115 der 500 wertvollsten Unternehmen stammen aus China. Auf der internationalen Bühne zeigt sich das Land als verlässlicher, besonnener Partner - nicht nur beim G20-Gipfel. In Deutschland sorgt der übernommene Roboterbauer Kuka mit der Ankündigung eines 100 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms für gute Laune.
Zeitgleich beobachten Expats die zunehmende Überwachung und Re-Ideologisierung in China mit Sorge. Ausländische Studierende müssen zum Politikunterricht. Jede Auslandsbuchung über 130 Euro einer chinesischen Kreditkarte wird getrackt. Apple hat just alle VPN aus dem chinesischen App-Store entfernt. „China ist anders als vor einem Jahrzehnt“, resümiert der ehemalige Chef der EU-Handelskammer Jörg Wuttke. In den 80er Jahren beobachtete er eine große Neugier, die Bereitschaft zu Lernen und zur Öffnung. Heute sei China zwar global engagiert, aber viel verschlossener. Es bleibt spannend.

Eine vergnügliche Lektüre wünscht

Ihre Astrid Oldekop



AO

Astrid Oldekop
Chefredakteurin
China Business Forum
cbf@mdb-consult.com

China News

Adidas: Bildung für Marktzugang

Adidas

Bei Zahlen aus China verwenden Statistiker gerne Superlative, ganz besonders, wenn es um Fußball geht, die Lieblingssportart von Chinas Staatschef Xi Jinping. Nun hat der Herzogenauracher Sportartikel-Hersteller Adidas eine ungewöhnliche Kooperation mit Chinas Bildungsministerium vereinbart, die große Kreise ziehen könnte: 50.000 Sportlehrer wird das Unternehmen in China ausbilden, damit diese an 20.000 Schulen Fußball-Unterricht geben und 20 Millionen Schüler erreichen können, meldet das Handelsblatt. In erster Linie gehe es darum, den Kindern die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen, erklärte eine Unternehmenssprecherin gegenüber Business Insider Deutschland. Der zweite Schritt sei es, die Marke Adidas in der Region sichtbar zu machen. Eine zusätzliche Plattform erhält der Sportartikel-Hersteller durch eine Kooperation im chinesischen Bildungsfernsehen. China ist nach den USA der zweitwichtigste Markt für Adidas. Der Anteil des China-Geschäfts am Gesamtumsatz beträgt 16 Prozent, die Gewinnmarge liegt bei 35 Prozent, schreibt Business Insider.

Quellen: Handelsblatt, Business Insider Deutschland, Foto: Adidas

Anzeige

09 2017

China News

Zukunftsmobilität und intelligente Produktion

´Wuppertal

Wuppertal ist Schauplatz des ersten deutsch-chinesischen Automobilkongresses zum Thema „Zukunftsmobilität und intelligente Produktion“, der am 29. September kurz nach der IAA 2017 stattfindet und eine ergänzende Plattform für chinesisch-deutsche Kooperationsgespräche bietet. Mit dabei sind Vertreter von Delphi Deutschland, BYD Europe, Vorwerk Autotec, BAIC, Huawei Technologies, Street Scooter, Next EV/NIO, Claas, Geely Automotive sowie Jabrill Automotive. In der Geburtstadt Friedrich Engels, die mit der spektakulären Schenkung einer Engels-Statue (Foto) durch China im Jahr 2010 Schlagzeilen machte, diskutiert die Autobranche über Autonomes Fahren, Connected Cars, Elektromobilität im chinesischen ÖPNV und in der Logistik, Wege zur Erschließung des europäischen Marktes sowie neue Geschäftsmodelle der Mobilität.
Nordrhein-Westfalen ist mit zahlreichen Hidden Champions eine Kernregion der deutschen Automobilindustrie. Der Kongress bietet Entscheidungsträgern aus chinesischen und deutschen Unternehmen, Verbänden und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, die globalen Transformationsprozesse in der Automobilindustrie zu diskutieren, länder- und marktspezifische Trends zu analysieren und gemeinsame Geschäftsmodelle für die Zukunft zu entwickeln.

Quelle: China Competence Center Wuppertal, Foto: mdb

China News

In Deutschland mit WeChat und Alipay bezahlen

Touristen

Fast unbemerkt hält eine chinesische Revolution an deutschen Ladenkassen Einzug: Chinesische Touristen bezahlen zunehmend mit dem Handy. Sie verwenden dabei Alipay und demnächst auch WeChat, meldet die Webseite t3n und zitiert die dpa. Europaweit akzeptieren bereits 10.000 Einzelhändler Alipay, 2.000 davon in Deutschland, heißt es weiter. Zu ihnen zählen die Drogeriemarktkette Rossmann, der Haushaltswaren-Hersteller WMF sowie der Flughafen München. Ab November können chinesische Touristen nun auch mit WeChat bezahlen. Deutscher Partner von WeChat und Alipay ist das in München ansässige Unternehmen Wirecard, ein internationaler Dienstleister für elektronischen Zahlungsverkehr. Dieses beziffert die Durchschnittsausgaben eines chinesischen Touristen in Europa mit rund 3.000 Euro. Reisende aus China haben im Jahr 2015 insgesamt 76 Milliarden US Dollar in Deutschland ausgegeben.
Im Jahr 2015 haben 109 Millionen Chinesen Urlaub im Ausland gemacht, zeigen GfK-Analysen. Deutschland ist dabei mit 17 Prozent der chinesischen Besucher das beliebteste Reiseziel in Europa. Fast 70 Prozent der Reisenden landen am Flughafen in Frankfurt am Main. Laut der Deutschen Zentrale für Tourismus reisen die meisten von dort weiter nach Bayern, viele verbleiben in Hessen. Knapp 15 Prozent verbringen ihre Zeit in Baden-Württemberg, zwölf Prozent in NRW und gut zehn Prozent in Berlin. 2016 stieg die Zahl der Übernachtungen von Chinesen in Deutschland auf 2,58 Millionen. Die Ausgaben während ihres Aufenthaltes sind dabei überdurchschnittlich hoch, pro Nacht betragen sie 448 Euro und die durchschnittliche Shopping-Rechnung eines Chinesen in Deutschland beträgt laut Global Blue zwischen 677 und 897 Euro.

Quellen: t3n, China Kommunikation, Grafik: mdb

„Vielleicht können wir eines Tages über das Smartphone Klagen erheben und Richter kontaktieren. Anhörungen könnten dann jederzeit und überall stattfinden.“

Wang Sixin, Professor an der Communication University of China, über Chinas Cyberspace Gerichte in Hangzhou.
Quelle: The Nation

China News

Reederei-Gigant prägt die maritime Seidenstraße

Cisco

Die chinesische Reederei Cosco will ihre Rivalin Orient Overseas International (OOCL) aus Hongkong für 5,5 Milliarden Euro kaufen. Damit entstünde ein neuer Reederei-Gigant. Bei dem politisch erwünschten Kauf geht es nur nachgeordnet um Wirtschaftlichkeit, sondern vor allem um Macht, analysiert die Wirtschaftswoche. Denn der Kauf sei Teil der Seidenstraßen-Strategie, mit der China seinen Einfluss in der Welt stärken möchte. Der Staatskonzern Cosco sei das wichtigste Werkzeug der chinesischen Regierung auf dem Meer, heißt es weiter. Cosco verfügt nicht nur über Schiffe, sondern auch über Beteiligungen an Häfen in China,  Griechenland und Spanien. Nach der Fusion käme die Reederei mit über 400 Schiffen auf einen Marktanteil von elf Prozent und wäre die drittgrößte Container-Reederei der Welt. Aktionäre und Kartellwächter müssen noch zustimmen.
Von Juli 2016 bis Juni 2017 haben chinesische Unternehmen Pläne für die Übernahme oder den Ausbau von Häfen im Ausland im Wert von 20,1 Milliarden Dollar bekannt gegeben, berichtet der Spiegel und zitiert eine Studie der Londoner Investmentbank Grisons Peak. Der Großteil der Investitionen fließt nach Südostasien.

Quellen: Wirtschaftswoche, Spiegel, Foto: Flickr/Frans Berkelaar

China News

131 Einhörner: Chinas wertvolle Start-ups

Einhoerner

Einhörner nennt man junge, nicht börsennotierte Unternehmen mit einem Wert von über einer Milliarde Dollar. Ende 2016 gab es 131 Einhörner im Reich der Mitte, meldet die Beratungsfirma Greatwall. Das ist doppelt so viel wie im Vorjahr. Chinas Einhörner sind über 16 Städte verteilt, die meisten von ihnen findet man in Beijing, Shanghai, Shenzhen und Hangzhou. Sie haben vier Schwerpunkte: E-Commerce, Fintech, Kultur und Unterhaltung sowie Transport.
Die Gründer vieler Einhörner sind in den achtziger Jahren geboren, haben in neuen Bereichen gegründet und sind heute führend in ihren Branchen. Zu ihnen zählen der 36-jährige Tao Wang, Gründer und CEO des Drohnen-Herstellers DJI, der 33-jährige Wei Cheng, der mit Didi Chuxing das Taxi-Angebot revolutionierte sowie der 37-jährige Xing Wang, der es mit seinem Unternehmen Meituan-Dianping, einer Kombination aus Online-Rabatt-Forum und Restaurant-Bewertungs-Plattform, auf Platz Sechs der Einhorn-Liste schaffte.

Quellen: Baidu WenkuPeople’s Daily OnlinePeople’s Daily GermanFokus Online, Grafik: mdb

China News

Ultrahohe Brücken hinterlassen Schuldenberge

Bruecken

81 der 100 höchsten Brücken der Welt überwinden chinesische Schluchten, darunter die Duge Beipan Fluss Brücke im Südwesten, die eine 560 Meter tiefe Schlucht überbrückt. Über die mit 160 Kilometern weltlängsten Brücke fährt ein Hochgeschwindigkeitszug parallel zum Yangtse. Die längste Meeresbrücke zieht sich demnächst 22 Kilometer lang durch das Perlfluss-Delta. Doch viele Infrastrukturprojekte wie die Mega-Brücken sind ökonomisch nicht sinnvoll und hinterlassen gigantische Schuldenberge, schreibt die New York Times. „Infrastruktur ist ein zweischneidiges Schwert“, sagte der Infrastruktur-Experte Atif Ansar von der Oxford Universität gegenüber der Zeitung. „Sie ist zwar gut für die Wirtschaft, aber zu viel davon ist schädlich.“ Denn nicht einmal ein Drittel der 65 von Ansar untersuchten chinesischen Infrastrukturprojekte sei ökonomisch produktiv. Der Rest vermehre die Schulden. Schlecht verwaltete Infrastruktur-Investitionen könnten China in eine Finanzkrise drängen, heißt es weiter. Chinas Infrastruktur-Wahn werde bereits als „magische Droge“ bezeichnet. Während das Land jährlich etwa 50 neue ultrahohe Brücken baue, eröffne der Rest der Welt gerade einmal zehn. Allein im Jahr 2016 baute das Land insgesamt 26.100 neue Brücken. 

Quelle: NYT, Foto: Flickr/Yucun Tang

9,1 %

Um diesen Prozentsatz sank der Feinstaubwert in 74 chinesischen Städten 2016 im Vergleich zum Vorjahr.

Quelle: China Business News online

Inside mdb

China ist der Motor der Veränderungen

VW

Die Automobilbranche erlebt einen Jahrhundertwandel. Die Sinologie verlässt den Elfenbeinturm. Wie die neue Rolle Chinas in der Welt Unternehmen und Hochschulen in Deutschland verändert, darüber sprach Astrid Oldekop mit dem Globalhistoriker Dominic Sachsenmaier und dem Volkswagen-Manager Gerhard Prätorius. Nachzulesen bei Merton, dem Online-Magazin des Stifterverbands. Die Sinologie an der Georg-August-Universität in Göttingen hat im vergangenen Jahrzehnt einen radikalen Wandel durchlebt und steht an der Schwelle zum großen Fach. Jeder der vier Lehrstühle wurde gestiftet. 2016 hat VW 40 Prozent seiner Autos in China verkauft. Nun will man im Konzern Zukunftstechnologien, Märkte und Kooperationen in einem historisch-kulturellen Kontext verstehen und hat die Professur „Modernes China mit Schwerpunkt auf globalhistorischen Perspektiven“ in Göttingen gestiftet.

Quelle: Merton, Foto: mdb

Inside mdb

Von der Assistenz zur Online-Redaktion

Assistenz

Office-Management, Event-Organisation, Online-Redaktion – Larissa Pichler stieg im Januar 2016 als Assistentin beim Medienbüro Düsseldorf | Beijing ein. Nun verlässt sie Düsseldorf und geht zum Masterstudium nach Göttingen. Von dort aus wird sie als Online-Redakteurin weiterhin alle Internet-Aktivitäten des Medienbüros Düsseldorf | Beijing betreuen: die mdb-Homepage, den China Business Forum Newsletter, den China Business Kalender sowie die Social Media Aktivitäten auf Facebook, Google+ und Instagram. Die China-begeisterte Biologin hat während ihrer Schulzeit fünf Jahre lang in Shanghai gelebt und studiert nun im Masterstudium Pferdewissenschaften.

Foto: mdb

Inside mdb

China Business Kalender

Nach der Sommerpause nehmen die China-Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum wieder an Fahrt auf: Fußball Summit in Frankfurt, Autokongress in Wuppertal, Business and Investors Forum NRW und diverse China-Feste. Dazu kommen Feiertage wie die Goldene Woche und das Mondfest. Der China Business Kalender hilft dabei, den Überblick über die Vielzahl der Termine zu behalten. Ist Ihr Termin noch nicht aufgenommen? Dann schreiben Sie uns an kalender@mdb-consult.com

848

Umweltschutz-Klagen wurden zwischen Juni 2016 und Juni 2017 in China gegen Unternehmen oder Regierungsbehörden eingereicht, 791 davon von Staatsanwälten.

Quelle: Stanley Lubman, China File

Must read

Ein Deutscher wird Internetstar in China

AfuThomas

Ein Deutscher aus Marienheide in Nordrhein-Westfalen ist in China mit seinen humorvollen, selbst produzierten Videos zum Internetstar geworden. In den Videos spricht er über seine Erfahrungen in China als Ausländer und die kulturellen Unterschiede zwischen beiden Ländern. Thomas Derksen hat in Shanghai studiert und ist mit einer Chinesin verheiratet. Er spricht perfektes Mandarin, manchmal sogar mit Shanghaier Akzent. Unter dem Namen „Afu (阿福) Thomas“ hat er seit Anfang 2016 über 80 Videos veröffentlicht. Auf Weibo hat er 500.000 Follower, auf YouTube 17.000. Die Erwartungshaltung chinesischer Schwiegereltern, die Marken-Verliebtheit von Chinesinnen, das Handeln auf dem Markt und Gruppenreisen in China – Derksen erzählt lustige Geschichten aus seinem Alltag und dem seiner Freude. Darüber hinaus stellt er deutsche Kultur wie Weihnachtsmärkte oder deutsche Kochrezepte vor. Mit seinen Videos, der Pflanzen-Werbung und Fernsehauftritten verdient Thomas Derksen bereits so viel, dass er und seine Frau davon leben können.

Quellen: bento, Welt

Weibo: „阿福Thomas“. Videos.

Youtube: „Afu Thomas“. Videos.

Must read

NGO-Partnerschaften in China

Das „EU-China NGO Twinning Program“ ist ein Projekt der Stiftung Asienhaus, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und in Kooperation mit der Stiftung Mercator, das seit 2012 den Austausch zwischen Mitarbeitern europäischer und chinesischer Nichtregierungsorganisationen (NGO) vermittelt. Nun liegt der Jahresreport 2016 vor. Dieser erhält vor dem Hintergrund des chinesischen NGO-Gesetzes neue Brisanz. Das Gesetz ist Anfang 2017 in Kraft getreten, doch seine Auswirkungen sind noch weitgehend unklar. Daher haben einige langjährige Kooperationsprojekte ihre Zusammenarbeit erst einmal verlangsamt. „Paradoxerweise wächst die Zahl der transnationalen NGO-Kooperationen“, schreiben die Autoren. „Der Kampf gegen Klimawandel, Umweltverschmutzung, Müll sowie die Armutsbekämpfung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele - all dies sind Themen, die von einer erfolgreichen internationalen NGO-Zusammenarbeit profitieren.“
Der Report listet Kooperationsprojekt des Jahres 2016 auf: So setzten sich das Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie und die chinesische BlueSky4Children Organisation für nachhaltige Produktion und Nutzung von Kleidung in China ein. Die Deutsche Umwelthilfe plante gemeinsam mit der China Biodiversity Conservation and Green Development Foundation eine vergleichende Studie zu Umweltschutzprojekten und Rechtsbeihilfen und wollte ein Netzwerk für den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer schaffen - vor dem Hintergrund des Diesel-Abgasskandals.

Nora Sausmikat, Joanna Klabisch: 2016 EU–China Twinning: Partnerships between European and Chinese NGOs. Social and Environmental Justice and Climate Change.

Quelle: Stiftung Asienhaus

 

Must read

Silkroad 4.0: Motorrad und Technologien

Silkroad

Zwei Motoräder, 10.000 Kilometer, 15 Länder, sechs Monate und jede Menge Technologie: Unter dem Motto „Silkroad 4.0“ planen zwei österreichische Abenteurer für 2018 eine eurasische Motorradtour entlang der alten Seidenstraße und suchen dafür Unterstützer und Institutionen, die neue Technologien unter Extrembedingungen testen wollen. Der Initiator Philipe Reinisch arbeitet im IT-Projektmanagement und wird von seiner Freundin Lena Otter begleitet, die bereits in Kambodscha, Mexiko und Nicaragua arbeitete. Ihren Weg von Wien zum „Pol der Unzugänglichkeit“ in China durch 15 Länder werden sie in Videoclips und einem Blog dokumentieren. Dabei will das Duo industrielle und akademische Protagonisten der Technologieszene auf der Strecke besuchen, das Potenzial von Technologien demonstrieren und eine internationale IoT-Community aufbauen.

Quellen: Silkroad 4.0The Red Bulletin

„Ich würde mich wirklich freuen, zusammen mit den chinesischen Kollegen zur Station zu fliegen.“

Der saarländische Esa-Astronaut Matthias Maurer spricht Chinesisch und trainiert mit chinesischen Taikonauten in Shandong.
Quelle: Der Spiegel

Must read

Mehr als Phönix- und Drachenmuster

Mode

Chinas Modeszene entwickelt sich rasant. Die Zeiten, in denen das Land nur für den Weltmarkt nähte, sind endgültig vorbei. Aus „Made in China“ ist „Designed in China“ geworden. Das zeigt ein empfehlenswertes CNN-Interview mit den drei Mode-Influencern  Hung Huang, Gründerin von Brand New China, Chris Chang, Poesia-Direktorin sowie Andrew Keith, Präsident von Lane Crawford & Joyce. Mittlerweile kehren junge chinesische Designer vom Studium in London und Paris zurück und verbinden internationale Trends und chinesisches Design. Um junge Designer zu fördern und das Copycat-Image loszuwerden, wurden die Fashion Weeks in Shanghai, Beijing und Shenzhen ins Leben gerufen. Zurzeit besinnt sich die chinesische Mode auf ihre Geschichte zurück: Traditionelle Techniken und Stoffe werden mit modernen Designs kombiniert und neu interpretiert. Die englischsprachige Webseite „China Fashion Bloggers“ stellt chinesische Designer vor und berichtet über Trends und Labels. Auch internationale Designer wenden sich verstärkt China zu und kreieren vor Ort Mode für den chinesischen Markt. Mittlerweile arbeiten chinesische Models für die größten Kleiderunternehmen der Welt und globale Marken zeigen chinesische Gesichter in ihren Werbekampagnen. Designer und Fashion-Chefredakteure sind sich einig: Schon bald wird das Reich der Mitte globale Modetrends setzen.

CNN on China. Video.

China Fashion Bloggers. Webseite.

Foto: Flickr/Ramesh Lyanswamy

 

Must read

China-Schwerpunkt NRW

KoeBogen

Nordrhein-Westfalen ist Schwerpunkt der September-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins ChinaContact. Die Zeitschrift informiert über Kooperationen zwischen chinesischen und NRW-Bildungseinrichtungen sowie über Duisburgs chinesisches Handelszentrum. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker spricht in der monatlich erscheinenden Publikation über 30 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking. Weitere Themen sind die Auswirkungen des Außenwirtschaftsgesetztes auf chinesische Investoren sowie Reputationsmanagement in chinesischen Foren und Bewertungsportalen.

ChinaContact: NRW & China. September 2017. 12 Euro.

Foto: Textschwester

 

Top

Kontakt

Medienbüro
Düsseldorf | Beijing
Astrid Oldekop

China Business
Kalender

26.09. Stuttgart: Connected China
26.09. Düsseldorf: Wirtschaftsforum Suqian