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Düsseldorf | Beijing
Astrid Oldekop

China Business
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23.10. Stuttgart: Lehrgang Ländermanager China
25.10. Düsseldorf: Chinesischer Management-Stil

Newsletter 10.2016

China News
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Sehr geehrte Damen und Herren,

über 500 Teilnehmer beim „Business and Investors Forum“ in Köln, 50 Vortragende beim China-Kongress der Rheinischen Post, Hongkongs große Roadshow in vier Städten, bundesweite Feiern zum Mondfest, Infoveranstaltungen mit Vertretern der Außenhandelskammern, German Center, chinesischer Provinzen und Städte – im September reihte sich ein China-Termin an den anderen. So vielfältig das Spektrum auch war – ein Thema zog sich durch alle Events: Wie China und Deutschland die disruptiven Auswirkungen der Digitalisierung schultern.
Erstaunlich: „Deutschland ist kein führender Digitalstandort“, warf ein chinesischer Vertreter auf einem Podium ein, doch er erhielt keine Antwort. Deutschland hat Nachholbedarf beim E-Commerce und elektronischen Bezahlsystemen, warnen IT-Experten. Bei allem Jubel über die enge deutsch-chinesische Zusammenarbeit sollten wir sorgfältig auf diese leisen Töne achten und schleunigst Antworten darauf finden.

Alle relevanten China-Termine finden Sie in Deutschlands China-Kalender.

Eine vergnügliche Lektüre wünscht


Ihre Astrid Oldekop

 

AO

Astrid Oldekop
Chefredakteurin
Medienbüro Düsseldorf | Beijing
cbf@mdb-consult.com

China News

Ranking: Chinesische Universitäten holen auf

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Unter den Top 100 Hochschulen des weltweiten QS-Rankings haben es in diesem Jahr zwölf chinesische Universitäten geschafft. Demzufolge ist die Qualität der wissenschaftlichen Forschung der chinesischen Hochschulen stetig gestiegen. Die Tsinghua Universität (Platz 25, Foto), die Hongkong Universität (Platz 30) und die Beijing Universität (Platz 41) zählen laut Ranking zu den besten 50 Universitäten der Welt.

Quelle: TopUniversities.com, Foto: jonparry

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China News

Leadership in Europa und China

TLS

Europäische und chinesische Führungskräfte, Young Leaders und Studierende diskutieren beim „Transcultural Leadership Summit 2016“ am 14. und 15. Oktober an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen darüber, wie Führung in einer globalisierten Welt aussieht. Mit dabei sind Prof. Franz Josef Radermacher (Global Economic Network und Club of Rome), Dr. Stefan Sommer (CEO ZF), Dr. Dahai Yu (Advent Consulting), Prof. Rong Pei (Beijing University of Technology) und Marcus A. Wassenberg (CFO, Rolls-Roys Power Systems). Die Themen reichen von „Integrity and Business Activity in Asia“ über Chinas Rolle bei der „Global Governance for Sustainability“ bis hin zu den sich verändernden chinesischen Konzepten von Führung.
Der Transcultural Leadership Summit findet am 14. und 15. Oktober 2016 an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen statt. 

Infos und Anmeldung

Foto: Projektteam TLS

China News

China gehört zu den 25 innovativsten Volkswirtschaften

Im weltweiten Innovationsranking steigt China um vier Plätze auf und gehört nun zu den 25 innovativsten Volkswirtschaften, meldet der Global Innovation Index 2016, der von  der World Intellectual Property Organization (WIPO), INSEAD und der Cornell University herausgegeben wird. Erstmals hat sich damit ein Land mit mittlerem Einkommen den Top 25 anschließen können, sagte WIPO-Direktor Francis Gurry. Deutschland rückte im selben Zeitraum von Platz zwölf auf Platz zehn vor.

Quelle: International Business Times online

China News

Interkulturelle Fortbildung im Reich der Mitte

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„Fit  für das Chinageschäft“ lautet das Motto des zweiwöchigen Fortbildungsprogramms, das deutsche Fach- und Führungskräfte ins Reich der Mitte einlädt. Dort haben sie Gelegenheit, sich mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik auseinanderzusetzen, Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen, Einblicke in die Geschäftskulturen zu gewinnen sowie sich Kenntnisse über die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen Chinas anzueignen. Die chinesische Regierung übernimmt die Kosten für den Aufenthalt in China. Die Fortbildung, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt wird, findet vom 23. Oktober bis zum 5. November in Shenzhen (Foto), Chengdu, Pujiang, Jieyang und Wuhu statt.

Infos und Anmeldung

Foto: mdb 

 

China News

China und NRW kooperieren beim digitalen Wandel

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„Wir werden die Partnerschaft zwischen NRW und China weiter vertiefen und uns für gemeinsame Normen und Standards einsetzen“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin beim „Business and Investors Forum China“. Gerade bei der Digitalwirtschaft und im Bereich Industrie 4.0 seien viele Kooperationen möglich. Die Digitalisierung war denn auch das bestimmende Thema der Konferenz, die NRW.Invest gemeinsam mit der Stadt Köln veranstaltet hat. Torsten Küpper von Huawei beschrieb die deutsch-chinesische Zusammenarbeit bei Digitalisierungsthemen als Win-Win-Situation. „Jeder hat das, was der andere braucht.“ Über 500 hochkarätige deutsche und chinesische Vertreter aus Wirtschaft und Politik waren geladen, unter anderem der deutsche Botschafter in China Michael Clauss, NRW.Invest-Geschäftsführerin Petra Wassner, Kölns Wirtschaftsdezernentin Ute Berg, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Tischtennis-Profi Timo Boll, NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin  sowie Chinas Generalkonsul in Düsseldorf Feng Haiyang (Foto, von links).

Foto: NRW.Invest

 

China News

Gesetz für elektronischen Handel

Commerce

China hat den weltweit größten E-Commerce-Markt: Ende 2014 waren über 20 Millionen Unternehmen mit 460 Millionen Nutzern auf verschiedenen Handelsplattformen registriert. Als erstes asiatisches Land plant China ein Gesetz zum elektronischen Handel, das den E-Commerce sowohl im World Wide Web als auch in geschlossenen Firmennetzen betrifft, schreibt Germany Trade & Invest. Das Gesetz regelt nicht nur Transaktionen, die innerhalb der Volksrepublik durchgeführt werden, sondern alle, an denen eine chinesische Partei beteiligt ist, sei es als Plattformbetreiber, Händler oder Kunde. Das Gesetz soll spätestens 2017 erlassen werden.

Quelle: GTAI, Foto: Thinkstock

 

China News

WeChat-Marketing: Hau-den-Lukas zum Oktoberfest

WeChat

Die Anzahl chinesischer Reisender wächst so schnell wie die keiner anderen Nationalität. Chinesen geben weltweit am meisten für Reisen aus. Das deutsche Familienunternehmen Gebr. Heinemann betreibt 230 Duty-Free-Geschäfte an 77 Flughäfen in 28 Ländern und nutzt seit kurzem eine in China gehostete Internetseite, WeChat und Weibo, um chinesische Reisende schon vor ihrer Abreise nach Europa über Produkte und Kampagnen zu informieren. Durch das Hosting in China können chinesische Nutzer schneller auf die Seite zugreifen als auf übersetzte ausländische Seiten. Kampagnen im Duty Free Store, beispielsweise eine Hau-den-Lukas-Aktion zum Thema Oktoberfest, werden über die Social-Media-Kanäle angekündigt und mit Reisetipps für München und die Wiesn ergänzt.

Quelle: Storymaker, Foto: mdb

 

China ist beim E-Commerce und bei elektronischen Bezahlsystemen weltweit führend. In Deutschland haben wir hier deutlichen Nachholbedarf.“

Clas Neumann, Head of Global SAP Labs Network

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Chinese Private Equity sucht Europas Fonds

MA

„Chinesische Investoren sind einfallsreich und ungeduldig“, sagte Yi Sun, Partnerin bei EY auf der China-Konferenz der Rheinischen Post über das Rekordjahr chinesischer Investitionen in Deutschland und Europa. Chinesische Investoren in Europa stellten sich breiter auf und suchen nach neuen Branchen. „Wir beobachten, dass sich chinesisches Private Equity für europäische Fonds interessiert.“ Yi Sun war Teilnehmerin des Panels „Investitionen und M&A“, das Astrid Oldekop moderierte. „NRW ist der heißeste Standort für chinesische Investoren“, ergänzte Toni Cheng vom Leuchtmittelherstellers Sengled, dessen Europazentrale in Düsseldorf beheimatet ist. In NRW sind heute über 900 chinesische Firmen zuhause, allein 2016 kamen 62 neue Firmen. NRW.Invest-Chefin Petra Wassner erwartet in den nächsten Jahren ein steigendes Interesse: „Das reicht von der klassischen Ansiedlung, über M&A bis hin zu Venture Capital aus China.“

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Foto: EY

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Bildung als Standortfaktor

Bildung

„Bildung wird in China hochgeschätzt“, konstatierte Dongsheng Han, Leiter der Bildungsabteilung im chinesischen Generalkonsulat Düsseldorf beim RP-China-Kongress. Deshalb werden Schulangebote für Kinder chinesischer Expats zum wichtigen Standortfaktor. Bei der Diskussion „Kulturimport: Chinesische Bildungseinrichtungen in NRW“ diskutierte Astrid Oldekop mit Vertretern des Generalkonsulats, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Konfuzius-Instituts und chinesischer Wochenend-Schulen über Möglichkeiten und Visionen für chinesische Bildungseinrichtungen in NRW. Zugleich erinnerte BMBF-Vertreter Lothar Mennicken daran, dass sein Ministerium die China-Kompetenz an Deutschlands Hochschulen stärken will. Obwohl Düsseldorf wirtschaftliches China-Zentrum sei, biete kein Gymnasium am Ort Chinesisch als Abiturfach an, bedauerte Cord Eberspächer, Direktor des Konfuzius-Instituts Düsseldorf und lobte die Initiative der chinesischen Schule Bonn, die versucht, an chinesischen Wochenendschulen erbrachte Leistungen ins deutsche Schulsystem zu integrieren. 

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Foto: RP/Endermann

 

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Werben um chinesische Startups

Digital

Im Oktober startet mit dem digitalen Hub Düsseldorf/Rheinland ein Projekt, das Startups, Mittelstand und Industrie bei digitalen Themen vernetzt. NRW fördert gemeinsam mit den Kommunen und Unternehmen insgesamt sechs Digital Hubs. Eine Chance auch für chinesische Konzerne und Startups, waren sich die Teilnehmer des RP-Forums „Standortcheck NRW – digitale Projekte“ einig. Astrid Oldekop leitete die Diskussion mit Uwe Kerkmann, Chef der Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Petra Wassner von NRW.Invest, Torsten Küpper von Huawei und Keming Du vom Lasertechnologie-Unternehmen Edgewave in Würselen. Der chinesische Gründer hat an der RWTH studiert und am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen gearbeitet bevor er Edgewave gründete. „Die Universitäten sind ein wichtiger Pluspunkt für den Standort“, sagte Du. „Zurzeit studieren 8.000 Chinesen in NRW. Das sind potentielle Arbeitskräfte und Brückenbauer zwischen den beiden Ländern.“ 

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Foto: RP/Endermann

 

4,35%

beträgt der aktuelle chinesische Leitzins. Der EZB-Leitzins liegt bei 0 Prozent. 

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Social Media in China nutzen

Social Media

Mit 710 Millionen Nutzern ist China die größte Internetnation der Welt. Produktempfehlungen und –bewertungen finden dort große Beachtung. Die chinesischen sozialen Medien sind ein wichtiges Austauschportal für Kunden und Interessenten geworden und daher auch für jedes deutsche Unternehmen unerlässlich, das in China aktiv ist. Das Buch „Social Media in China“ von Yinyuan Liu, bietet einen Überblick über die wichtigsten sozialen Medien in China und gibt nützliche Tipps,  wie man sich in der großen Vielfalt zurecht finden kann. Er zeigt auf, wie man sich die Social-Media-Plattformen zu nutze machen kann und wie man den Besonderheiten und Trends des Social-Media-Marketings in China auf die Schliche kommt. Ein Bonus: Die bedeutendsten Social-Media-Plattformen sind im Anhang mit den entsprechenden Links verzeichnet.

Yinyuan Liu: Social Media in China. Wie deutsche Unternehmen soziale Medien im chinesischen Markt erfolgreich nutzen können. Springer Gabler.

Foto: mdb

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EU-Handelskammer fordert besseren Marktzugang

Das jährliche Positionspapier der Europäischen Handelskammer in China untersucht die Stimmung unter den 1.600 Mitgliedsunternehmen. In diesem Herbst nimmt die EU-Kammer den aktuellen Fünfjahresplan unter die Lupe und leitet aus ihren Analysen 900 Handlungsempfehlungen für chinesische Politiker ab. Fazit: Der Fünfjahresplan führe zu weniger Markt und stärke vor allem Staatsunternehmen. Damit entstehe kein Klima, das für Innovationen günstig sei. Denn Innovation brauche Wettbewerb und Weltoffenheit, sagte Kammerpräsident Jörg Wuttke. Er erinnerte an das Ungleichgewicht beim Marktzugang für europäische Unternehmen in China und forderte gleichberechtigte Chancen für alle Marktteilnehmer: Während chinesische Investoren erfolgreich führende europäische Unternehmen in vielen Branchen kaufen, seien vergleichbare Investitionen für europäische Investoren in China immer noch stark eingeschränkt.

European Chambers: European Business in China. Position Paper 2016/2017.

 

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China 2030: Szenarien für Deutschland

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China befindet sich im strukturellen Umbruch. Der Wirtschaft droht eine harte Landung, die gesellschaftlichen Spannungen wachsen, die Konflikte mit den Nachbarstaaten spitzen sich zu. Die chinesische Politik versucht mit harter Hand, die Kontrolle zu behalten. Wie sich der Wandel in China auf Deutschland auswirken könnte, untersuchen die Bertelsmann-Stiftung und das Fraunhofer Institut für Systemforschung  in der Publikation „Szenario 2030. Szenarien und Strategien für Deutschland“. Von Nationalismus und außenpolitischer Aggression bis hin zu westlicher Demokratie - sechs Modelle geben einen Überblick, wie sich China wirtschaftlich und politisch entwickeln könnte und was das für Deutschland bedeuten könnte. Die Studie zeigt mögliche Veränderungen und Risiken, aber auch Handlungschancen auf. Mithilfe des Online-Tools können Benutzer ihre Zukunftserwartungen mit den Szenarien der über hundert beteiligten Experten vergleichen.

Bertelsmann-Stiftung: Szenario 2030. Szenarien und Strategien für Deutschland.

Grafik: Bertelsmann-Stiftung

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Chinesische Inspirationen für deutsche Designer

Wissen um Nutzen und Werte in unterschiedlichen Kulturkreisen, zusammen mit neuen Kooperationsformen gehört zu den Erfolgsfaktoren für gelungene Markenführung und gute Kommunikation auf internationalen Märkten. In der Dokumentation „Cross Culture 2016“ berichten Designer und Marketing-Experten unter anderem von den Chancen und Herausforderungen für Designkooperationen in China. Fazit: Das Kooperieren mit chinesischen Büros kann neben wirtschaftlichem Erfolg auch wichtige Impulse und Inspirationen liefern. Das chinesische Interesse an deutschem und europäischem Design ist groß und wird weiter wachsen.

Design-Center Baden-Württemberg (Hrsg.): Cross-Culture. Nutzen. Werte. Kooperation. 

Forum für Markenführung und Kommunikation auf internationalen Märkten

 

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China-Blog mit Herz

Harre

Die deutsche Autorin Simone Harre reist durch China und schreibt über den Alltag der Menschen. Sie möchte den Deutschen ein authentisches Chinabild vermitteln und zeigt in Interviews und Bildern, wie Chinesen leben, denken und fühlen. Eine gelungene Mischung aus Alltäglichem und Surrealem beschert dem Leser eine abwechslungsreiche Reise durch das Reich der Mitte, die zugleich deutsche Vorurteile aus dem Weg räumt.

Simone Harre: Glück in China – authentic life. Blog.

Foto: Harre

 

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