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Düsseldorf | Beijing
Astrid Oldekop

China Business
Kalender

27.06. Aschaffenburg: Die Chinakrise im Praxistest
28.06. Frankfurt: Qualitätssicherung und Recht beim Einkauf in China

Newsletter 05.2016

China News
Inside mdb
Must read

Sehr geehrte Damen und Herren,

das China Business Forum ist umgezogen - in die China-Hochburg Nordrhein-Westfalen. Künftig präsentiert das Medienbüro Düsseldorf | Beijing den Newsletter. Auch im neuen Look bleiben unser Anspruch und unsere Zielgruppe dieselben: Wir informieren Wirtschaftstreibende aus den deutschsprachigen Ländern über Trends und News, die für Ihr China-Geschäft wichtig sind.
Verantwortlich für den Inhalt zeichnet Astrid Oldekop, Wirtschaftsjournalistin und erfahrene China-Expertin aus Düsseldorf. Hans Gasser, Gründer und Herausgeber des China Business Forum, verantwortet Kooperationen und Partnerschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Als neuen Partner des CBF begrüßen wir NRW.INVEST - die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland erfolgreich in China vermarktet.
Neu sind die Rubrik „Must read“, in der wir China-Bücher, Webseiten und Blogs vorstellen und unser China-Kalender, der alle wichtigen China-Termine auf einen Blick bietet: www.china-kalender.com.
Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie mir bitte, ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.
Eine kurzweilige Lektüre wünscht

 

Ihre Astrid Oldekop

 

AO

Astrid Oldekop
Chefredakteurin
Medienbüro Düsseldorf | Beijing
cbf@mdb-consult.com

 

HansGasser

Hans Gasser
Herausgeber
Media & Strategy Consult, Wien
hg@china-businessforum.eu

 

 

China News

Studie: Ängstliche Deutsche – digitale Chinesen

Für Chinesen steht Deutschland gleich an zweiter Stelle auf der Liste der beliebtesten Länder – knapp hinter Frankreich. Für Deutsche ist China einer der wichtigsten Handelspartner – zum Teil sogar vor den USA, meldet die aktuelle Huawei-Studie. In Sachen Digitalisierung aber ticken die Menschen beider Nationen anders: 60 Prozent der Deutschen glauben, dass durch die fortschreitende Digitalisierung bestehende Arbeitsplätze abgebaut werden. Im Gegensatz dazu sind 57 Prozent der Chinesen davon überzeugt, die Digitalisierung schaffe zusätzliche Arbeitsplätze. Grundsätzlich gilt: Während über die Hälfte der Deutschen digitale Innovationen eher als Gefahr wahrnehmen, betonen zwei von drei Chinesen den Nutzen der Digitalisierung. Das ist ein Ergebnis der dritten Huawei-Studie, die die gegenseitige Wahrnehmung von Deutschen und Chinesen erforscht und in Zusammenarbeit mit dem GIGA Institut, der Universität Duisburg-Essen und TNS Emnid durchgeführt wurde.

Quelle: Huawei

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China News

Steuerreform stärkt Chinas Dienstleister

Diesen Monat ist Chinas größte Steuerreform seit zwei Jahrzehnten in Kraft getreten. Sie soll Dienstleister entlasten und Innovationen fördern. Auf Konsumentendienstleistungen sowie Dienstleistungen in Bau, Immobilien und Finanzen wird nun eine Mehrwertsteuer erhoben, die die bisherige Geschäftssteuer ersetzt, schreibt das Mercator Institute for China Studies. Die Steuerreform zur Stärkung des Dienstleistungssektors wurde 2012 begonnen und schrittweise auf das ganze Land sowie verschiedene Branchen ausgeweitet. Die Geschäftssteuer hatte den Dienstleistungssektor im Vergleich zur mehrwertsteuerpflichtigen Industrie benachteiligt, da sie keine Möglichkeit zum Abzug von Vorsteuern bot und daher häufig zu Doppelbesteuerungen führte. Neu sind auch Steuererleichterungen für das produzierende Gewerbe bei Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese sollen Anreize für Innovationen schaffen.
Quelle: Merics

China News

Internethandel: Den richtigen Partner finden

Partner1

China wird im Jahr 2020 der weltgrößte grenzüberschreitende B2C-Markt, in dem über 200 Millionen Kunden importierte Waren für 215 Milliarden Euro online kaufen, meldet eine Studie von Accenture und AliResearch. Ein gigantischer Markt, doch der Zugang stellt Unternehmen ohne Niederlassung in China vor große Herausforderungen. Eine davon ist die Wahl eines Drittanbieters, einer Agentur, die den Zugang zu chinesischen E -Commerce-Plattformen vermittelt.

Das China-Briefing der Beratung Dezan Shira & Associates gibt Tipps für die Wahl des richtigen Partners: Zunächst muss eine klare Markteintrittsstrategie vorliegen. Die Wahl eines Partners erfolgt nach Branche, Region, Leistungsumfang und – meist unterschätztem - Preis. Unternehmen sollten sich darüber im Klaren sein, wie ein Partner ihre bestehende Infrastruktur und Fähigkeiten ergänzen kann, raten Dezan Shira & Associates. Im Idealfall sollte er in ein bereits vorhandenen Design passen.

Quelle: Dezan, Shira & Associates, Foto: Thinkstock

China News

Business and Investors Forum China in Köln

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Um Investitionsmöglichkeiten und Chancen für chinesische und deutsche Unternehmen in Nordrhein-Westfalen geht es beim großen „Business and Investors Forum China“ am 2. September in Köln. Veranstalter sind NRW.INVEST und die Stadt Köln. Eröffnet wir die Wirtschaftskonferenz von Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, und Garrelt Duin, NRW-Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk. China-Bestsellerautor Frank Sieren führt durch das Programm.
Deutschland und China als treibende Kräfte der europäisch-asiatischen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen haben ihre gegenseitige wirtschaftliche Partnerschaft immer weiter intensiviert. NRW ist mit über 900 chinesischen Unternehmen Chinas Investitionsstandort Nummer eins in Deutschland. Das seit 2011 etablierte „Business and Investors Forum China“ bietet chinesischen Investoren eine professionelle Plattform zum Austausch untereinander und mit deutschen Unternehmen.
Teilnehmer des Business and Investors Forum 2015 (von links): Geschäftsführer China Transmission Jinhui Gou, Tischtennisstar Timo Boll, NRW-Wirtschaftsminister Garest Duin und NRW.INVEST-Geschäftsführerin Petra Wassner. 

Quelle und Foto: NRW.INVEST

China News

„China braucht uns ebenso sehr wie wir China“

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Deutschland ist eine der drei Top-Destinationen für chinesische Direktinvestitionen in der EU, schreibt Cora Jungbluth von der Bertelsmann Stiftung in ihrem lesenswerten Blogeintrag. Bisher könne man dabei keinen Ausverkauf deutscher Interessen beobachten. Chinesische Investoren haben langfristige strategische Interessen an Deutschland als Wirtschaftsstandort, sie erhalten und schaffen Arbeitsplätze und erleichtern ihren Übernahmen den Markteintritt in China.

Bisher machen diese Investitionen allerdings nicht einmal ein halbes Prozent aller ausländischen Direktinvestitionen aus – das gilt für die USA, Deutschland und die EU. Über zwei Drittel der chinesischen Direktinvestitionen gehen noch immer nach Asien. Von einer „chinesischen Invasion“ könne also keine Rede sein, es gebe noch ein riesiges Potential.

Die Autorin zieht das Fazit: Chinesische Investitionen sind keine Einbahnstraße. Die Aktivitäten der chinesischen Unternehmen im Ausland veränderten die Unternehmen selbst und könnten auf lange Sicht so auch das Geschäftsumfeld in China beeinflussen.

Weil China die wirtschaftlichen Interessen der einzelnen EU-Länder gegeneinander ausspiele, brauche Europa eine Stimme im Dialog mit China, möglicherweise eine Investment Promotion Agency. Obwohl die Wettbewerbsbedingungen zwischen China und der EU ungleich seien, dürfe das nicht zu europäischem  Protektionismus führen. Der Westen müsse einsehen, dass China uns genauso braucht wie wir China, folgert Jungbluth.

Quelle: Bertelsmann-Stiftung

China News

Kleiderordnung für China-Geschäftsreisen

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Der Klassiker ist die „chinesische Kastenkleidung“: dunkle, gerade Stoffhose, Gürtel mit eckiger, glänzender Schnalle, schlichtes helles Hemd oder Polo-Shirt, so beschreibt das ICC Portal den Liebling chinesischer Männermode. Der Finanzsektor kleidet sich auch in China konservativ, während das Management technischer Firmen lockere Kleidung bevorzugt - wie Stoffhose und Hemd. In der Medien-Branche ist schrillere Mode akzeptiert, wie beispielsweise glänzende Anzüge, die in Deutschland eher zu einer Gala getragen würden. Je nach Region, Branche, Anlass und Kontakten kann die eigene Geschäftskleidung variieren. Faustregel: Mit schlichter Business-Kleidung kann man fast nichts falsch machen, Krawatten sind nur für wenige Branchen und Anlässe notwendig, im Sommer sind leichte Anzüge oder Kostüme an der Tagesordnung. Da im sommerlichen China überall die Klimaanlagen auf Hochtouren laufen, solle man nicht vergessen, einen leichten Schal einzupacken, mahnt das ICC-Portal.

Quelle: ICC Portal, Foto: mdb

„Die Laowai wurden zu sehr verwöhnt.“

Ein junger Engländer wird in Zhengzhou zum Dieb - und entfacht damit eine hitzige Diskussion auf Weibo.

Quelle: 21China

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Honorarprofessur für Minister Wan Gang

Wan Gang

Die TU Clausthal hat ihren berühmtesten Alumnus, den chinesischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Wan Gang, zum Honorarprofessor bestellt. Astrid Oldekop moderierte den Festakt, der von einer sehr persönlichen Atmosphäre geprägt war. „Ich fühle mich sehr geehrt, an meiner ,Mutterschule’ zum Honorarprofessor bestellt worden zu sein“, freute sich Wan Gang. „Die Fähigkeit und die Arbeitsweise, Innovationen hervorzubringen, habe ich in Clausthal erhalten“, würdigte der Automobil-Ingenieur das Studium im Oberharz. Um „Deutsch-Chinesische Kooperationen“ ging es in der anschließenden Podiumsdiskussion mit BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte, dem chinesischen Gesandten Botschaftsrat Prof. Dong Qi, Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie Prof. Thomas Hanschke, dem Präsidenten der TU Clausthal. Wan Gangs Tochter Jieni, die in München Klavier studiert, spielte Mozart, Brahms und eine chinesische Volksweise.

Wan Gang ist nicht der einzige in China bekannte Alumnus der kleinen Hochschule im Oberharz: Heute leiten zehn chinesische Absolventen in ihrer Heimat Hochschulen, 20 haben führende Positionen in Verbänden oder Unternehmen inne. Zurzeit sind 500 Chinesen unter den 5.000 Studierenden in Clausthal. Künftig will Wan Gang mehr Deutsche für ein Studium in der Volksrepublik begeistern.

Foto: TU Clausthal

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Interkulturelle Verständigung in Business Vogue

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Welchen Schwierigkeiten Europäer im Umgang mit Chinesen begegnen, wer China-Trainings nachfragt und wie sie auf die Idee für das Medienbüro Düsseldorf | Beijing kam, verrät Astrid Oldekop der aktuellen Business Vogue. Ihr Claim: „Wir helfen Ihnen, China zu verstehen, damit Sie in China verstanden werden.“

Das ganze Interview finden Sie hier.

Foto: PR

138 Milliarden Euro

gaben die Chinesen von Januar bis März 2016 im Internet aus

- 27,8% mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum

Quelle: China Internet Watch

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Erfolgreiches China-Marketing

AndreasTank1

Der Ratgeber von Andreas Tank (Foto) liefert essentielles China-Marketing-Wissen in kompakter Form, für alle die ihre Chinability ausbauen wollen. Der langjährige China-Manager und Autor des Blogs China-Marketing.eu verrät, wie kompetentes Produktmanagement in China aussieht. Er zeigt, wie effektive Marketing-Kommunikation im Reich der Mitte funktioniert, wie unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden, welche visuellen Gestaltungselemente sich eignen und wie der richtige Mediamix aussehen kann. Das kompakte Bändchen ist auch als E-Book erhältlich.

Andreas Tank: China-Marketing. Geschäftserfolg im Reich der Mitte. Springer Gabler.
Foto: AT

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China goes DUS

ChinagoesDUS1

Die Düsseldorfer China-Community ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, viele chinesische Unternehmen haben ihre Europazentralen nach Düsseldorf verlegt. Seit über einem Jahrzehnt hat die Stadt ein China-Kompetenzzentrum, vor zwei Jahren besuchte Chinas Präsident Xi Jinping die Stadt am Rhein, seit einem Jahr gibt es hier ein chinesisches Generalkonsulat. Nun listet das von der deutsch-chinesischen Verlagsanstalt herausgegebene Büchlein die wichtigen China-Player der Landeshauptstadt auf und liefert Informationen auf Deutsch und Chinesisch über die Düsseldorfer China-Szene.

Achim Lahndur (Hrsg.): CHINA goes DUS. Deutsch-Chinesische Verlagsgesellschaft.
Foto: mdb

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Das politische System der Volksrepublik China

PolitSystem1

„Das politische System der Volksrepublik China“ analysiert die organisatorischen Strukturen, Prozesse und Akteure in Chinas Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das von Merics-Direktor Sebastian Heilmann herausgegebene Werk ist in der dritten, völlig überarbeiteten Ausgabe erschienen. Es zeichnet ein differenziertes Bild der Voraussetzungen, Potenziale und Risiken, welche die politische Entwicklung Chinas bedingen und untersucht, wie zukunftsfest das chinesische System ist. Guter Service: Merics-Autoren stellen regelmäßig Aktualisierungen zu den einzelnen Kapiteln ins Netz.  

Sebastian Heilmann (Hrsg.): Das politische System der Volksrepublik China. Springer VS.
Foto: mdb

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